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 Herr Gräber, ein von mir sehr geschätzte Heilpraktiker, den Sie auch unter dem Menüpunkt "Durch wen erhältlich", Untermenü Heilpraktiker finden, hat folgenden, sehr schönen Artikel verfasst.

 

Strophantin - Ist das wirklich wirksam und zeitgemäß?

 

Auszug aus den Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber (http://www.naturheilt.com/medikamente/strophantin.html)

 

Strophantin ist ein Wirkstoff aus der Kletterpflanze Strophantus Gratus. Ursprünglich dachte man, Strophantin würde, ähnlich wie Digitalis, die Natrium-Kalium-Pumpe hemmen und so Herzprobleme bessern. Da Strophantin für diese Wirkung aber sehr viel höher dosiert werden musste als Digitalis, entschied man sich für das Digitalis als wirksameres Mittel. Heute scheint es weitere Erkenntnisse zu geben, wie Strophantin tatsächlich wirken könnte: Es hemmt die Natrium-Kalium-Pumpe nicht, sondern stimuliert sie, und zwar schon bei der Einnahme kleinster Mengen. Ist die Natrium-Kalium-Pumpe durch eine Azidose (Übersäuerung) gehemmt, kann Strophantin sie wieder in Gang bringen und aus ihrer Starre lösen. Damit wäre es ein gut wirksames "Herzmittel", wenn die Theorie mit der Übersäuerung tatsächlich stimmt...

 

Bereits 1967 stellte Dr. Berthold Kern, Stuttgarter Arzt für Innere Medizin die empirisch begründeten Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Arbeit mit Strophantin vor. Kern kam zu dem Ergebnis, dass Herzinfarkten über eine orale Strophantintherapie wirksam vorgebeugt werden kann. Sein 1969 erschienenes Buch „Der Myocardininfarkt“ soll belegen, dass die Schulmedizin bislang von falschen Prämissen hinsichtlich der Ursachen des Infarkts ausgegangen war: Nicht die Arterienverstopfung der Herzkranzgefäße bildete die wahre Ursache für Herzinfarkte, vielmehr sei eine gestörte Stoffwechsel-Balance des Herzmuskels (starke Übersäuerung) der Auslöser. Ein beliebter Ausspruch der Zeit war auch: "Das Herz stirbt den Säuretod".

 

Unter renommierten Kardiologen wurde Kerns These nicht nur mit Skepsis aufgenommen, man wandte sich offen gegen Kern als ein hakendes Rädchen im Getriebe. In seinem Buch „Skandal Herzinfarkt“ beschreibt Peter Schmidsberger, wie Kerns nachweislich von Erfolg gekrönte Behandlungsmethode auf dem Heidelberger Tribunal von 1971 geächtet, weiter an der Verstopfungshypothese festgehalten und das schon seit 1895 zugelassene G-Strophantin schließlich 1975 auf die Liste der verschreibungspflichtigen Medikamente gelangte. Mit Recht stellt sich die Frage, warum eine Verschreibungspflicht als solche das Aus für diesen Wirkstoff bedeutete, zumal doch viele andere Mittel aus guten Gründen ebenfalls verschreibungspflichtig sind. Ganz einfach: Inzwischen hatten angehende Mediziner die Erkenntnis, dass Strophantin keinen therapeutischen Nutzen besäße, an allen deutschen Universitäten quasi mit der Muttermilch aufgesogen.

 

In seinem Buch kritisiert Schmidberger, dass bis dato erreichte Wissensstände nicht mehr reflektiert würden: Statt die Grenzen medizinischer Erkenntnis freudig zu erweitern, wird Pioniergeist als nicht ernstzunehmend ins Abseits gestellt. Veröffentlichungen werden unterbunden, das Recht der Patienten auf für seine Gesundheit wichtige Informationen eingeschränkt. Niemand, so Schmidberger, auch kein Professor einer medizinischen Fakultät habe das Recht, eine solche Zensur zum Nachteil kranker Menschen auszuüben. Die bisherigen Methoden bekämpften die Erkrankungen dagegen unzureichend, - versagt die Behandlung, seien viele Ärzte schnell mit der Erklärung bei der Hand, der ungesunde Lebenswandel des Patienten und dessen Uneinsichtigkeit habe zu dessen Tod geführt. Gleichzeitig fehle es nach wie vor an erfolgreichen Vorbeuge- und Behandlungsmethoden.

 

Laut Schmidberger versagen viele Ärzte als Dienstleister, das sie eine uneffektive Gesundheitsversorgung anböten, die an den Bedürfnissen der meisten Menschen vorbeigehe. Insofern sei die Frage nach wirksamen Alternativen mehr als legitim. Schmidberger äußert weiter, dass man vor allem so genannten Ketzern viele wissenschaftliche Fortschritte verdanke. Universitätsdogmen gelänge es entgegen aller Anstrengen letztendlich nur, den Fortschritt temporär zu behindern. 

 

Die Zahl der angebotenen Strophanthin-Präparate ging mit der Zeit immer weiter zurück: 1987 existierten noch vier hochdosierte Mittel; das einzig verbliebene heißt Strodival. Strophantin besitzt diverse positive Eigenschaften; seine Zusammensetzung ähnelt der körpereigener Hormone. Einge Ärzte und "Experten" in der Strophantintherapie berichteten vormals, dass dieses Mittel für viele (vor allem ältere Patienten) die letzte und einzige Hoffnung auf Besserung dargestellt habe.

 

Das Jahr 1999 brachte angeblich eine weitere Information, nämlich dass es sich bei G-Strophantin nicht nur um einen herzstärkenden, pflanzlichen Wirkstoff handelt, sondern um ein dem Insulin vergleichbares Hormon. Prof. Schoner und sein Team an der Universität Gießen und zwei weiteren Universitäten konnten in einer Studie an 50 Teilnehmern nachweisen, dass Strophantin bei höheren Belastungsanforderungen des Kreislaufs in quasi therapeutischer Konzentration in das Blut abgegeben wird. Die Studie liegt mir leider nicht vor, sodass ich diese Aussagen leider nicht überprüfen kann.

 

Die Grundannahme bezüglich Strophantin ist unter den Anwendern, dass es den Stoffwechsel "normaliesiere" und dafür sorge, dass das Herz wieder genügend Sauerstoff erhält. Neben der Einnahme von Strophantin müssten die Patienten aber auch ihre Ernährung aktiv umstellen, um eine Übersäuerung des Organismus insgesamt einzudämmen.

 

Alle gegen Strophanthin? Eine Verschwörung?

 

Die Argumentationskette zieht sich weiter: Auf die Verordnungspraxis bzw. Freiverkäuflichkeit von Strophanthin hatten die (oben erwähnten) Erkenntnisse jedoch keinen Einfluss: Die Schulmedizin stütze sich weiter auf durch die Pharmaindustrie gesponserte Doppelblindstudien bestimmter Institute. Mit dem Argument, Strophantin hätte sich, wenn es tatsächlich wirksam sei, schon als universelle Herztherapie durchsetzen müssen, soll dieses endgültig als unbrauchbar geächtet werden. Aber wie soll sich etwas durchsetzen, das aufgrund lobbygeschuldeter Voreingenommenheit seitens der Ärzteschaft gar nicht erst verschrieben wird?

 

Klar scheint zu sein: An Strophantin lässt sich kaum noch etwas verdienen, - es sei denn, man hätte ein Einsehen und höbe die Verschreibungspflicht wieder auf. Oder, um mit Dr. Manfred Köhnlechner zu sprechen: Manches Unkraut, dass erbittert bekämpft wurde, stellte sich später als außerordentlich wertvolles Heilkraut heraus.

 

Mein Fazit: Es gibt hier aus meiner Sicht "irgendeinen" Aufklärungsbedarf. Ich plädiere dafür Studien mit Strophantin wieder aufzunehmen und diese "erneut" zu bewerten und mit anderen Mitteln zu vergleichen.

 

Die Berichte von Kollegen die Strophantin (immer noch) verschreiben geben Anlass zur Hoffnung, dass es sich bei Strophantin um mehr als eine sinnvolle Alternative bei Herzerkrankungen handeln könnte. Und es gibt sogar Ärzte, die eine "Schwerpunktpraxis für Strophantintherapie" betreiben, wie zum Beispiel der Arzt Anton Gräupner in Garmisch-Partenkirchen und Dr. Knut Sroka in Hamburg. Weitere Adressen von Ärzten die mit Strophantin arbeiten listet Dr. Debusmann auf seiner Webseite: Strophanthin - Durch wen erhältlich auf. 

------------------------------- Ende der Informationen von René Gräbers Homepage.-----------------------------------

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Dr. Debusmann - Erfahrungsexperte für Strophanthin  | widebus@hotmail.de