Erfahrungen mit Strophanthin, dem natürlichen Herzmittel.

Erfahrungen mit Strophanthin, den natürlichen Herzmittel, gibte s viele. Unter diesem Menüpunkt  finden Sie wenn Sie etwas runter scrollen eine Sammlung von sehr interessanten Berichten. Es lohnt sich darin zu stöbern.

Ein schönes Interview mit dem Strophanthinspezialisten, dem  Apotheker Matthias Stadler  von der Schloß-Strophanthinapotheke in Aulendorf: Strophanthin: Ein vortreffliches aber vergessenes Herzmittel

  • Dr. Peter Schmidsberger  hat außer dem Strophanthinbuch „Skandal Herzinfarkt“ (siehe Amazon) noch ein aufregendes Buch geschrieben „Der kritische Patient, Plädoyer für ein gesundes Mißtrauen“. Dort finden Sie ein sehr gutes Kapitel über Strophanthin. Da dieses Buch nicht mehr erhältlich ist, habe ich den entsprechenden Abschnitt  kopiert.  Ein besonders vertrauenwürdiger Krankenbericht „Jederzeit als Zeuge“  auf der letzten Seite dieses Abschnittes von einem Pfarrer, Helmut Kaiser aus Wiesbaden.

Prof. Dr. Jörg Spitz, Dr. Rüdiger Dahlke, Dr. Karl Probst

Dr. Jörg Spitz ist absoluter Experte für das Sonnenhormon D2. Ebenso Dr. Rüdiger Dahlke, bekannt durch sehr viele youtube-Vorträge. Und Dr. med. habil. Dr. Karl Probst. Diese drei absoluten Medizinfachmänner kennen und schätzen Strophanthin. Allerdings nicht mehr als Behandler, denn sie sind zu sehr mit ihren eigenen Schwerpunktthemen beschäftigt. So wie ich, Dr. Debusmann, mich auf das Thema Strophanthin konzentriere und tausend andere interessante Themen liegen lassen muss.

Dr. Debusmann

Falls Sie Arzt sind oder einen Arzt überzeugen wollen habe ich eine Kurzusammenfassung für Sie zusammengestellt. Ebenso, wie Strophanthin auf Krankenversicherungskarte oder privat verschrieben werden kann.  Link

Warum gerade ich?


Weil ich vor über 25 Jahren, ich war gerade 42, einen Herzinfarkt erlitt. Ich hatte keinen der üblichen Risikofaktoren, „lediglich“ ein durch wirtschaftliche, juristische und familiäre Probleme übervoll beladenes Herz. (Prof. Hans Schaefer, Herzkrank durch psychosozialen Streß, Hüthig Verlag, 1977.

Damals begegnete mir das Buch von Dr. Schmidsberger „Skandal Herzinfarkt“. (Mehr von und über ihn im Menüpunkt „Dr. Schmidsberger“). Es wurde zum wichtigsten Angelpunkt meines neu gewonnenen Lebens. Sie können sich dieses aufregende und leicht verständliche Buch in jedem Copyshop ausdrucken lassen oder direkt am PC lesen. In diesem Buch lernte ich den Erfinder des über die Zunge aufgenommenen Strophanthins, Dr. Berthold Kern (1) kennen. Er war niedergelassener Internist und Autor des bahnbrechenden Klassikers „Der Myokard-Infarkt“, erschienen im renommierten Haug Verlag (1, die Link-Zahl in der Literaturliste müssen Sie durch Scrollen einstellen ) immerhin  400 Seiten stark. Hier eine Kurzzusammenfassung von Dr. Kern, die er jedem Patienten in die Hand drückte. Seitdem verwende auch ich Strophanthin. Außerdem hat Dr. Schmidsberger ein Buch geschrieben „Der kritische Patient„, Plädoyer für ein gesundes Misstrauen. Auszug über Herzinfarkt über diesen Link. Besonders eindrucksvoll auf der letzten Seite der Krankenbericht des Pfarrers Helmut Kaiser aus Wiesbaden.

Nach dem Studium unzähliger Fachartikel und Fachbücher reifte in mir die Aufgabe, diese wunderbare, nebenwirkungsfreie Medizin auch anderen weiterzugeben. Nicht in Konkurrenz zur „Schulmedizin“, sondern als Ergänzung.

Wenn man den extrem ernsten Hintergrund bedenkt – allein in Deutschland 300 000 Infarkte pro Jahr, davon 70 000 mit Todesfolge (2) – stellt sich sehr schnell eine Unruhe, ein Anliegen ein: für das Recht des schwachen Herzens auf diesen pflanzlichen Wirkstoff, auf Strophanthin, einzutreten. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden waren im Jahr 2006 Herzinsuffizienz (317 000 Fälle) und Angina pectoris (301 000 Fälle) die am meisten gestellten Diagnosen in deutschen Kliniken. Die Angina pectoris ist immer ein Vorstadium des Herzinfarktes.

Bisher war es unmöglich, Universitäten, Wissenschaft, Ärzteschaft und Institutionen zu motivieren, sich mit Strophanthin offiziell und schulmedizinisch und experimentiell zu beschäftigen. Über Hintergründe kann man nur spekulieren. Aus diesem Grunde habe ich diese Homepage gestaltet, über die ich möglichst viele Menschen von unten erreichen möchte. Neuerdings nennt man so etwas aus dem Englischen „grass-root-movement“ oder Graswurzelbewegung. Also erzählen Sie möglichst vielen Menschen über und von Strophanthin. Vor allem, wenn Sie selbst Erfahrung an sich selbst gesammelt haben.

Ich kann sehr gut verstehen, dass niemand gerne in Konflikt gerät mit seinem Arzt, der aus Unwissen gegen Strophanthin ist. Sie sollten deshalb selbst oder mit einem Fachmann von meinen beiden Behandlerlisten genau prüfen, ob Strophanthin in Ihrem Fall nützlich ist oder nicht. Verständlicherweise greift mancher erst nach diesem Strohhalm, wenn es schon sehr spät ist. Ich habe vor einigen Monaten einen Arzt besucht, er war sogar neugierig auf das Mittel, aber es zu verschreiben oder bei sich anzuwenden dazu fehlte ihm noch der Mut. Ich verstehe das. 4 Wochen später bekam er einen Herzinfarkt. Jetzt erst setzte er sich ernsthaft damit auseinander, probierte es selber aus, und siehe: er fühlt sich freier, stabiler und seine Enge auf der Brust und Ängste sind wie weggeblasen!!! Not macht erfinderisch, wer sucht der findet. Deshalb: studieren Sie bitte meine Homepage.

Hier noch ein Argument für eine eventuelle Diskussion mit Ihrem Arzt: Ärzte verschanzen sich (zumindest die Kardiologen) hinter Richtlinien, an die sie sich halten sollen. Tatsache ist jedoch, dass kein Arzt sich an Richtlinien oder Leitlinien halten muss, denn oft gibt es keine oder er muss sogar davon abweichen und nach Gefühl und Plausibilität handeln. Deshalb darf er z.B. laut amtlicher Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) alles anwenden und auch berechnen, was medizinisch „vertretbar“ (so ein höchstrichterliches Urteil) erscheint.
Strophanthin anzuwenden ist sicher noch mehr als nur vertretbar. Beispielsweise sind ca. 80% in der Kinderheilkunde verwendeten Medikamente nicht speziell für Kinder zugelassen oder evidenzbasiert (für Kinder).

Der absolute Strophanthinkenner ist der Heilpraktiker Rolf-Jürgen Petry, der das Standartwerk über Strophanthin verfasst hat „Die Lösung des Herzinfarktproblems durch Strophanthin“. (Literatur 36, 36a, 36b).  Hier ein Link zu den beeindruckenden Bewertungen, die Kunden in Amazon über dieses Buch geschrieben haben. Dieses Buch zu erwerben ist ein absolutes „Muss“, wenn Sie in die Strophanthinproblematik einsteigen wollen. Am besten nachdem Sie an sich selbst erlebt haben, wie gut es Ihnen tut. Also: probieren und dann studieren.  Sie unterstützen die Strophanthinsache und vor allem Herrn Petry, der seine gesamte Arbeits- und Freizeit in die Arbeit mit diesem Buch steckt, wenn Sie dieses Buch bei ihm direkt bestellen. Email strophanthin@web.de oder Anruf 0421 – 5970792 genügt. Lehnstedterstr. 132, 28201 Bremen

Für den Einstieg in die vielen Details mpfehle ich Ihnen, zuerst mein Gästebuch zu studieren und die Befragung bei 3650 Ärzten (bitte nicht verzweifeln, das Öffnen kann ca. 2 Minuten dauern).

Bettina Böhm

 Artikel  von Frau Bettina Böhm in raum & zeit betreffend Strophanthin.

Frau Böhm hat nicht nur eine große praktische Erfahrung und sehr viel Einfühlungsvermögen und Engagement.

Sie nutzt ein sehr wirkungsvolles diagnostisches System: die Herzratenvariabilität.

Jede Behandlung integriert sie in diese wissenschaftliche Vorgehensweise.

Ich bewundere Frau Bettina Böhm und ihren Einsatz.

„Alles roger“ – Zeitschrift

Es gibt eine österreichische Zeitschrift mit dem Namen „alles roger?“ – dort ist unter anderem mit meiner Hilfe ein sehr schöner Strophanthinartikel erschienen.

Vortrefflich

Hier ein Link zu einem Artikel, einem Interview  mit Apotheker Matthias Stadler. Veröffentlicht in Wissenschaftplus, das Magazin 2/2014.

Dr. Knut Sroka

Dr. Knut Sroka kenne ich indirekt durch sein Buch “ Herzinfarkt, neue Wege“ schon seit einiger Zeit. In seinem Buch geht er nicht in erster Linie auf Strophanthin ein. Das Wort Strophanthin erscheint nur ein einziges Mal. Inzwischen kennen wir uns persönlich, und er hat sich intensiv und erfolgreich mit Strophanthin beschäftigt.  Ganz brandneu (März 2019) ist seine Homepage (er hat in der Vergangenheit schon drei Herzinfarktbücher geschrieben) eine aussergewöhnlich eindrucksvolle Homepage (ich behaupte diese ist sogar besser als meine), betreff Herzinfarktalternativen, Korronareherzkrankheit (KHK), Angina pectoris. Insbesondere analysiert er die Herzengstellen, die angeblich kein Blut mehr durchlassen. Es ist wirklich sehens- und überlegenswert. Diese Einsichten führen dazu, dass sehr wahrscheinlich viele Herzinterventionen (Stands, Beipass) überflüssig sind.  So fachlich eindrucksvoll habe ich noch keinen Bericht gelesen. Es lohnt sich, sein Buch zu kaufen und ergänzend oder vorab die Homepage zu erforschen! Hier noch der Link zu Vides auf Youtube mit Dr. Sroka: „Die herzkranke Gesellschaft“. Wußten Sie, dass die dritthäufigste Todesursache die Nebenwirkungen der vielen Medikamente ist? Allerdings liegt die Schuld  nicht nur bei den Ärzten. Auch frei verkäufliche Schmerzmittel, falsch angewendet, verursachen 25 000 Tote.

Ganz neu eine wissenschaftliche Arbeit von Dr. Knut Sroka in einer renomierten Fachzeitschrift

Hier noch der Link zu einem ebenfalls erst kürzlich erschienen Artikel „Strophanthin, eine Neubewertung.“ Klicken Sie im unten stehenden Link unterhalb der Zusamenfassung auf den kleinen Button „free pdf“, dann wird der ganze Artikel kostenlos auf Ihren PC geladen.

http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=25324

Dr. Yatin Shah

Der wunderbare, fleißige Arzt Yatin Shah, der seine Promotionsarbeit über das Thema Strophanthin gemacht hat bei Prof. Michalsen an der Charité, hat das Thema großartig zusammengefasst in der „Zeitschrift für Komplementärmedizin“ – meines Erachtens die bedeutendste aller naturheilkundlichen Zeitschriften. Es macht Mut, dass über Yatin Shah und Prof. Michalsen Strophanthin wieder einen Auftrieb erlebt.

Hier gehts zum ersten Teil

Hier gehts zum zweiten Teil

Hier gehts zur Homepage der Immanuel Klinik (Teil der Charitè) über die in einem Artikel einmal gesprochen wurde als  „Europas größtes Naturheilkundezentrum ist in Berlin“.

Pfarrer Fliege

 Hier gehts zu einem netten Artikel, erschienen im „Fliege Magazin“  des TV Pfarrers Fliege im Dezember 2011. Der Artikel entstand durch einen Anruf der Redakteurin bei mir.

Heilpraktiker Rolf-Jürgen Petry

Der Heilpraktiker Rolf-Jürgen Petry ist die Kapazität Nr. 1, was Strophanthin, seine Geschichte, seine Wirkung, seine Unterdrückung und seine Möglichkeiten betrifft. Er hat das einzigartige Buch:  „Die Lösung des Herzinfarktproblems durch Strophanthin“ geschrieben. Untertitel: “ Eine pflanzliche Substanz ohne Nebenwirkungen. Über die Abwehr der optimalen Vorbeugung und Behandlung. Eine wissenschaftliche UND allgemeinverständliche Darstellung der Fakten. Mit einem Vorwort von Prof. Hans Schäfer (weltberühmter Epidemiologe und Pharmakologe, siehe Wikipedia). Herr Petry hat eine Zusammenfassung in einem sehr viel kürzerem Artikel veröffentlicht den ich zu lesen dringend empfehle:  „Der Strophanthinskandal. Das verfehmte Heilmittel könnte die Rettung für Hunderttausende Herzkranke sein“

2014 hat Rolf-Jürgen Petry für das „Wissenschaftplus Magazin“ einen sehr lesenwerten Artikel über Strophanthin verfasst.

Bypass

Vor Bypass wird gewarnt. Ein Artikel von B. Kern, ursprünglich erschienen in der Zeitschrift „raum & zeit“, hier ein Sonderdruck überreicht von Magnet Activ.

Dr. Kern

Hier lesen Sie die hochinteressante Wartezimmerinformation, die noch der leider verstorbene Internist und „Erfinder“ von Strodival, Dr. Berthold Kern, geschrieben hat. Und noch heute unverändert von seiner Tochter Frau Dr. Waltraud Kern-Benz verwendet wird.

Dr. Kern Statistik

Diese Statistik stellt die Erfahrung und das Lebenswerk von Dr. Berthold Kern dar, dem Wiederentdecker und Wiedererfinder der oralen (durch den Mund) Strophanthinanwendung. Sie besagt mit anderen Worten, dass, wer Strophanthin regelmäßig und korrekt nimmt, keinen tödlichen Herzinfarkt erleiden wird. Und wenn ein Herzinfarkt eintreten sollte, er nur ganz leicht ist.

Das vergessene Medikament

Volkmar Schwabe: Strophanthin, das vergessene Medikament

Dr. Siebrecht Stroph

 In seinem sehr schönen Buch „Sanfte Medizin für Ihr Herz“  ( bei Amazon zu erhalten )  Untertitel „Das beste aus der Naturheilkunde, wirkungsvolle Selbsthilfe“ schreibt Dr. Stefan Siebrecht in seiner 1. Auflage 2015 auf Seite 135 einen sehr schönen Artikel „Strophanthin – ein wirkungsvolles Herzmittel droht in Vergessenheit zu geraten“.

Hier der Link dazu.

Resorption

Hier gehts zu einer mit Radioisotopen markierten Untersuchung des Kardiologen Prof. Marchetti von 1971 der Universität Mailand und der Mitautoren aus der Pathologie und der Biochemie. Sie beweist die orale Resorption des Strophanthins über die Darmschleimhaut. Darüberhinaus eine lineare Korrelation zur verabfolgten Dosis, d.h. je mehr man gibt umso mehr kommt an. Diese Untersuchung bestätigt die vielfache Feststellung anderer Autoren mit ähnlichen Fragestellungen.

Dr. Moser Herzinfarkt

7.12.05

Strophanthin ( Ouabain )- das körpereigene Hormon gegen Herzinfarkt

Segen der Menschheit

Hier können Sie den hochinteressanten, zum Teil auch provozierenden Bericht (Pamphlet) von Herrn Kaegelmann, Internist und Philosoph, aufrufen. Es lohnt sich. Titel: Segen der Menschheit.

Bericht Kaegelmann

Die unsägliche Strophanthingeschichte vom Internisten Kaegelmann

Artikel Lautermann

Die traurige Geschichte des Strophantins

Ein vernachlässigtes Naturheilmittel zur Herzbehandlung und Infarktverhütung

Dr. Friedrich Lautemann (Artikel von Friedrich Lautemann, entnommen: www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=3374.0)

 

Artikel Lautemann Nr. 2

Friedrich Lautemann: Strophanthin – „gefährlich oder nur zu gut?“ Ein vernachlässigtes Naturheilmittel zur Herzbehandlung und Infarktverhütung.

Wikipedia

Strophanthin

Diese Info über Strophanthin stammt von: www.kraeuter-und-gewuerze.de/Strophanthin. Der Artikel basiert auf dem Artikel Strophanthin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Free Documentation License. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten.

Abgeleitet aus den griech. Wortstämmen „strophe„, hier im Sinne von „Wendung, Schlängelung“ bezogen auf die Strophanthin enthaltenden Schlinggewächse, und „anthos„, deutsch „Blüte“ – auch in verbreiteter Falschschreibung ohne das zweite „th“ als „Strophantin“ – ist eine Substanz, die zur Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt wird.

Vorkommen und Nomenklatur

Strophanthin kommt im Samen von verschiedenen afrikanischen Pflanzen (buschartig, auch lianenartig, Foto links) der Gattung Strophanthus aus der Familie der Hundsgiftgewächse vor. Die Namen bekannter Strophanthine sind von verschiedenen Strophanthus-Arten abgeleitet: 

  • e-Strophanthin aus Strophanthus eminii
  • g-Strophanthin aus S. gratus und Acokanthera oblongifolia.
  • h-Strophanthin aus S. hispidus
  • k-Strophanthin aus S. kombé

    Auch in der Pflanze Acokanthera (Acokanthera oblongifolia und A. ouabaio), die auch bisweilen bei uns als Topfpflanze (Foto rechts) zu finden ist, ist das Strophanthin zu finden. Ouabain, die angelsächsische Bezeichnung für g-Strophanthin, hat seinen Namen vom afrikanischen Ouabaio-Baum (Acokanthera ouabaio), dessen Samen das g-Strophanthin enthält. Ouabaio ist die englische Schreibung des ostafrikanischen Wortes Wabayo.

    Die jeweilige Substanz aus Strophanthus kombe und gratus gehört zu den herzwirksamen Digitaloiden (vgl. Herzglykosid) und ist von den eigentlichen – aus dem Fingerhut (Digitalis) stammenden – Digitalisglykosiden zu unterscheiden. Die auch bei uns heimische Sommer-Adonisröschen (Adonis aestivalis) enthält Strophanthidin, das Aglykon des k-Strophanthins, welches ebenfalls sehr giftig ist und weltweit zum Tode von Pferden geführt hat.

     

    Geschichte

    Die Eingeborenen Afrikas verwendeten die Samen der Strophanthus-Arten als Pfeilgift.

    1859 wurde die Herzwirkung des Strophanthus-Samens entdeckt, als während der Livingstone-Expedition in Afrika die Zahnbürste des Biologen Kirk von diesem unbemerkt in Kontakt mit dem Strophanthus-Pfeilgift kam und unmittelbar darauf dessen Herzbeschwerden verschwanden. 1862 gelang es dem schottischen Pharmakologen und Kliniker Thomas Fraser, aus dem Samen des Strophanthus kombé k-Strophanthin zu isolieren. 1885 wurde der Gesamtextrakt von Strophanthus kombé als Tinctura strophanthia in die Herztherapie eingeführt und 1893 ins deutsche Arzneibuch aufgenommen. 1888 isolierte der französische Chemiker Arnaud das g-Strophanthin aus Strophanthus gratus und Acokanthera ouabaio, welches ab 1904 als Reinsubstanz zur oralen Einnahme zur Verfügung stand.

    Die therapeutische Weiterentwicklung und der Nachweis der schnellen und starken Wirkung bei intravenös verabreichtem k-Strophanthin geht auf den deutschen Arzt Albert Fraenkel zurück, der es ab 1905 bei Herzinsuffizienz anwandte. In Zusammenarbeit mit ihm entwickelte das damalige Pharmaunternehmen Boehringer Mannheim die erste intravenöse Darreichungsform Kombetin®, die bis zum Ende des 20. Jahrhunderts im Handel war. Ab 1906 war der Einsatz intravenös applizierten Strophanthins allgemein anerkannt. Ernst Edens (1876 – 1944) setzte Strophanthin intravenös ab 1928 erfolgreich auch bei Angina pectoris und Herzinfarkt ein, einer damals noch seltenen Erkrankung.

    Der Stuttgarter Internist Berthold Kern führte 1947 oral verabreichtes g-Strophanthin zur Vorbeugung und Behandlung der Angina pectoris und des zunehmend aufkommenden Myokardinfarktes ein.

    Hamlyn et al. isolierten erstmals 1991 auch aus menschlichem Blutplasma vermutlich ein Stereoisomer des g-Strophanthins (Ouabain), das ihrer Ansicht nach eine Rolle als blutdrucksteuerndes Hormon spielt und aus der Nebenniere stammt. Die Bildung im Gehirn (Hypothalamus) wird mittlerweile ebenfalls als gesichert angesehen. Der Gießener Biochemiker Wilhelm Schoner (emeritiert) konnte nachweisen, dass g-Strophanthin ein körpereigenes (endogenes) Kreislaufhormon ist, das bei körperlicher Belastung bereitgestellt wird. D’Urso et al. berichten 2004, dass das Herz der Ratte während einer experimentellen Minderdurchblutung (durch koronare Einschnürung) g-Strophanthin produziert.

     

    Wirkprinzip

    In höheren Konzentrationen, die klinisch nur durch hohe Dosierungen intravenös verabreichten Strophanthins zu erreichen sind, hemmt der Wirkstoff die in Zellwänden lokalisierte Natrium-Kalium-Pumpe, den Rezeptor für Herzglykoside. Diese Natrium-Kalium-Pumpe (synonym: Natrium-Kalium-ATPase), die besonders zahlreich (millionenfach) in Nerven- und Herzmuskelzellen vorkommt, pumpt Natriumionen aus der Zelle hinaus und Kaliumionen hinein, was für viele fundamentale Zellfunktionen wichtig ist. Diese Hemmung der Natrium-Kalium-Pumpe wird als die klassische Wirkung der Herzglykoside angesehen, die über den erhöhten zellulären Gehalt an Natrium und somit auch Calcium (via Natrium-Calcium-Austauscher) zu einer Steigerung der Kontraktionskraft der Herzmuskelzelle führt (sog. positiv inotroper Effekt), ein wichtiges Wirkprinzip bei Herzinsuffizienz, der klassischen Indikation für Herzglykoside.

    In geringen, physiologischen Konzentrationen, wie sie als Hormon, nach oraler Gabe sowie auch nach langsamer intravenöser Injektion in niedriger Dosierung gemessen werden, wirkt Strophanthin hingegen stimulierend auf die Natrium-Kalium-ATPase, was zur Senkung des zellulären Natrium- und Calciumgehalts führt. Die Stimulation der Natrium-Kalium-Pumpe durch g-Strophanthin ist in über 50 Studien beobachtet worden (z. B. Gao et al. 2002, Saunders u. Scheiner-Bobis 2004). Die Natrium-Kalium-Pumpe reguliert u. a. den intrazellulären pH-Wert (Schoner/Scheiner-Bobis). Bereits ab 1971 wurde für Strophanthin nachgewiesen, dass es den Zell-pH-Wert des Herzens normalisiert (M. von Ardenne/Kern), was als Chemotropismus bezeichnet wurde.

    Niedrige Konzentrationen an g-Strophanthin könnten aber dennoch einen positiv inotropen Effekt hervorrufen, also die Kraft steigern, mit der sich der Herzmuskel zusammenzieht, weil ein überhöhter Calciumgehalt, der bei Herzerkrankungen häufig ist, negativ inotrop wirkt. Zwei Drittel der Patienten mit schwerer Angina pectoris in der Studie von Dohrmann u. Schlief-Pflug 1986 zeigten einen „positiv“ inotropen, die anderen einen „negatv“ inotropen Effekt, jeweils nach oraler Einnahme von 12 mg oralem g-Strophanthin. Belz et al. 2004 beobachteten hingegen „bei gesunden Versuchspersonen“ einen negativ inotropen Effekt nach 12 mg oralem g-Strophanthin.

     

    Toxikologie

    Zur Frage, ob die Giftpfeile der Eingeborenen auch bei Elefanten und Nashörnern wirken konnten, gibt es kontroverse Informationen. Noch heute wird die Wirkung des Giftes bei Mordanschlägen in Ostafrika benutzt.

    Der therapeutische Einsatz anderer Herzglykoside, insbesondere der Digitalis-Glykoside (Digoxin, Digitoxin), bei denen sich der therapeutische und der toxische Bereich mitunter sogar überschneiden können, sollte möglichst unter Kontrolle der Blutspiegel erfolgen. Orales Strophanthin ist wahrscheinlich aufgrund des zellulären Wirkmechanismus (Stimulation der Natrium-Kalium Pumpe durch physiologische Konzentrationen), der demjenigen von Digitalis entgegengesetzt ist (Hemmung der Na-K-Pumpe, s. o.), unproblematischer zu handhaben; ernste Nebenwirkungen von oralem Strophanthin sind zwar in der Roten Liste aus Gründen der Einordnung als Herzglykosid aufgeführt (= die von Digitalis), aber de facto nicht bekannt. Selbstmordversuche mit sogar 900 mg g-Strophanthin (entsprechend 150 beziehungsweise 300 Kapseln) scheiterten. Bei intravenösem Strophanthin ist wiederum Vorsicht angeraten ( üblicher therapeutischer Bereich 0,25 mg ).

     

    Resorption

    Die pharmakologischen Lehrbücher (auch internationale Standardwerke) geben niedrige und schwankende Resorptionswerte (unter 10 %) für oral gegebenes g-Strophanthin an. Eine Reihe von Studien am Tier mit radioaktiver Markierung des g-Strophanthin-Moleküls nennt jedoch wesentlich höhere Resorptionswerte.

    Studien am Menschen (Marchetti et al. 1971, sogar Greeff 1974) weisen relativ schwankungsarme Blutspiegel an g-Strophanthin in einem Bereich nach, der für die – siehe oben – angestrebte Stimulation der Natrium-Kalium-Pumpe ausreicht. Erdle 1979 und Marchetti et al. 1979 maßen sogar hohe Wirkspiegel, die den Kriterien für eine Behandlung der Herzinsuffizienz genügen. Greeff fand 1974 geringe Schwankungen der Blutspiegel nach Gabe von Strodival® (g-Strophanthin).

     

    Alternativmedizin

    Die Medizin verwendet Strophanthin nur noch selten. Intravenös appliziertes Strophanthin wurde noch bis 1992 bei akuter Herzinsuffizienz als das am schnellsten wirksame Glykosid empfohlen. Auch hinsichtlich der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz plädieren heute internationale Leitlinien für Glykoside generell erst an zweiter Stelle.

    Gemäß den Erfahrungen von Kern (s. o.), Dohrmann und anderen setzen in der bundesdeutschen Alternativmedizin heute noch 2.000 bis 3.000 Ärzte orales g-Strophanthin insbesondere in der Prophylaxe und Behandlung von Angina pectoris und Herzinfarkt ein. Sie sehen die Erkenntnisse über die „unerreicht positive Wirkung“ von Strophanthin zu Unrecht durch Interessengruppen aus „Schul“-medizin und pharmazeutischer Industrie unterdrückt. Insbesondere seien die mit oraler Gabe erreichbaren Serumspiegel für die angestrebte Wirkung einer Stimulation der Natrium-Kalium-Pumpe – siehe oben unter „Wirkprinzip“ – ausreichend.

Schach dem Herzinfarkt

Artikel Schach dem Herzinfarktaus der „Zeiten-Schrift“ 2006 von Sandra Walter-Wyss

Der kritische Patient

Auszug aus dem Buch von Peter Schmidsberger „der kritische Patient – Plädoyer für ein gesundes Mißtrauen“

Vital Journal

Guter Artikel mit guter Zusammenfassung über die Wirkung von Strophanthin aus dem Vital Journal, einer bekannten Reformhauszeitschrift, im Sommer 2009. Chefredakteur Wolfgang Spieß.  

Weiterer Artikel vom Frühjahr/Sommer 2010 im Vitaljournal, mit Leserbriefen als Reaktion auf den Artikel vom Sommer 2009.

Twoday net

Hier finden Sie sehr viel interessantes zum Stöbern betreff Strophanthin.

http://herzinfarkt.twoday.net/topics/Das+vergessene+Wundermedikament/

Bericht von Dr. Völkner

Hier gehts zum Bericht von Dr. med. Völkner.

Doppelblindstudie

Doppelblinde Studie zur Anwendung von Strophanthin bei Angina pektoris,  Zeitschrift für Allgemeinmedizin   . Wichtigste Zahl auf der letzten Seite, Tabelle VI. : Subjektive Besserung in 94,0 % !!!


Hier ein Zeitschriftenauszug (Impressum, Teil 1, Teil 2)

der den Hinweis gibt, dass Strophanthin auch den Cholesterinwert normalisiert. Das war mir neu, ist aber nachvollziehbar, da der Vagus alle aus dem Ruder gelaufene Funktionen normalisiert. Die Aktivierung des Vagus ist die Hauptaufgabe des Strophanthins.

Prof. Dr. Huk aus Erlangen

mit einem sehr interessanten Patientenbericht.